Über dieses Projekt
Eine Sammlung/Dokumentation meiner Arbeiten aus dem Unterricht in Mathematik und Webdesign an der BHAK Freistadt, sowie Realtime Processing (Max/Msp/Jitter) an der Kunst-UNI Linz. Die Unterlagen sind teilweise vor Jahren entstanden und werden laufend ergänzt, aktualisiert bzw. überarbeitet.
Ich freue mich auf Kommentare, Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Wenn Ihnen Unterlagen brauchbar erscheinen, verwenden Sie diese und setzen Sie einen Link auf das entsprechende Kapitel!
Auf http://jomo.org gebe ich Einblick in meinen Unterricht in Mathematik, Webdesign und Realtime Processing. Zahlreiche Unterlagen und vor allem meine Erklärungen stelle ich zur Verfügung.
Den Schwerpunkt meiner Unterrichtsunterlagen bildet die Mathematik. Als Mathematik-Lehrer an einer Handelsakademie (seit 1987) wurde ich in mehrfacher Hinsicht konfrontiert bzw. gefordert und angeregt:
- Themen der Wirtschaftsmathematik (Finanzmathematik, Kosten- und Preistheorie, Portfolio-Theorie, Investitionsrechnung, Konjunkturmodelle) haben der Mathematik einen stärken Anwendungsbezug gegeben als das an allgemeinbildenden Schulen üblich ist.
- Die intensive Ausbildung der Schüler/innen an Handelsakademien im Einsatz moderner EDV (bereits in den 1980ern) hat mich frühzeitig mit der Computerwelt konfrontiert. Ich habe 1988 begonnen, die verschiedenen Aspekte der computergestützten Arbeit kennen zu lernen: Desktop-Publishing, Programmieren (Mathematik), Datenbank-Programmierung und seit 1989 Email, Internet und Internetdatenbankprogrammierung. Als Künstler arbeite ich zusätzlich in den Bereichen Audio-, Bild- und Videobarbeitung, Multimedia-Autorensysteme und algorithmischer audiovisueller Komposition.
- Die Arbeitsgemeinschaft der Mathematiklehrer/innen an Handelsakademien in Oberösterreich hat sich unter der Leitung von Mag. Michael Reiter (BHAK Schärding) seit 1989 mit der Frage beschäftigt, welche Bedeutung der Einsatz von PC und leistungsfähigen Taschenrechnern für den Unterricht hat. Der Slogan “Vom Kopfrechnen zum Knopfrechnen” impliziert, dass der Technologie-Einsatz die Fragestellungen beeinflusst. Das ist immer noch nicht allen Mathematik-Lehrer/innen verständlich, vielleicht einfach nur deshalb, weil die Umstellung des Unterrichts Vorbereitungszeit kostet, neue Kompetenzen erworben werden müssen und in der Umstellungsphase Unsicherheiten auftreten.
Meine Mathematik-Unterlagen stelle ich seit etwa 1995 auf Webseiten zur Verfügung. Mein Internet-Auftritt wurde mehrfach der Entwicklung des Internets angepasst, die Inhalte habe ich immer wieder überarbeitet. Schwerpunktthemen sind jene Themen, die im klassischen Mathematik-Unterricht zu kurz kommen oder fehlen. Auf einzelne Kapitel möchte ich extra hinweisen: Lernen, Lineare Funktionen, Komplexe Zahlen, Matrizen, Logarithmus, Differentialrechnung.
Besonders erwähnenswert finde ich die interaktiven Modelle mit Geogebra, die ich in den letzten Jahren erarbeitet habe. Damit kann man Vorgänge visualisieren und experimentell das Verständnis mathematischer Zusammenhänge fördern. Zur Zeit findet man solche Modelle in den Kapiteln Differential- und Integralrechnung.
Schwieriger ist die Aktualität bei den Webdesign-Unterlagen. Ich versuche eine allmähliche Überarbeitung von wesentlichen Themen bis Ende 2010: Farbenlehre, Gestaltung und eine Einführung in JavaScript, PHP, Joomla und Wordpress.
Die Unterlagen meiner Lehrveranstaltung Realtime Processing an der KUNST-UNI Linz sind ebenfalls nicht mehr aktuell, geben aber immer noch einen guten Einblick meiner künstlerischen Position bzw. wichtige visuelle Themen. An der KUNST-UNI verwende ich derzeit zur Dokumentation ausschließlich (intern) die Lernplattform moodle, vielleicht schaffe ich es auch für diesen Bereich, Unterlagen wieder auf breiterer Basis zur Verfügung zu stellen. Außerdem nehme ich mir vor, auf interessante Projekte meiner Student/innen zu verlinken.
Ein derzeit aus Zeit- und Budgetgründen nicht realisierbares Projekt sind ergänzende Videoschulungen zu Themen aus Mathematik und Webdesign sowie didaktische Anmerkungen zu den Themen. Vielleicht finden sich dafür Sponsoren aus dem Bereich der Bildungspolitik.

